Der Troubadour - eine "wahnsinns" Produktion bei der die Handlung in ein Bürgerkriegsrahmen eingebettet ist, welcher jedoch inhaltlich keine Rolle spielt. Die Handlung konzentriert sich auf das Quartett Azucena, Graf Luna, Leonora, Manrico und deren dramatische Verwicklung, welche vornehmlich aus Rachegedanken entsteht. Dabei übernimmt Leonora die Rolle eines Katalysators, welche keine tragende Rolle im Stück ist.
Troubadour Bühnenbild imposant und düster
Das Bühnenbild von Paul Steinberg übt eine imposante, düstere und zerstörerische Wirkung aus. Es ist eine Raffinerie-Nachbildung des zwanzigsten Jahrhunderts mit Eisentreppen, rostroten Zylindern, Laufgänge und dramatisch flammenden Türme.
Troubadour Bühnenbild wiegt 700 TonnenDie "Raffenerie am Bodensee" wurde von einer Kärntner Firma Kresta aufgebaut. Die Lavanttaler Firma ist ein Spezialist für Industrianalagenbau. 700 Tonnen wiegt das pompöse Bühnenbild. Für die Unterwasserarbeiten musste man Spezialtaucher engagieren, da diese ziemlich kompliziert waren. Hier noch ein Artikel zu dem Bühnenbild: Kärntner Firma baute Bühnenbild

Verdis Musik mit viel emotioneller Tiefe
Zum Schluss noch zur Musik Verdis: Diese ist der Handlung und auch der Kulisse mehr als angemessen. Viel Dramatik und emotionelle Tiefe kommen zur Ausdruck. Der Online Nachrichtendienst Vol.at lobt außerdem das Dirigat von Fabio Luisi und umschreibt dies mit den Worten: schnell, exakt und kantig. Den Artikel kann man hier nachlesen: Gute Stimmen am See
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